Kein Einzug von Essensgeld im April

Da das Familienzentrum SPEM wegen der Corona-Epidemie derzeit geschlossen ist, wird der Caritasverband für Bochum und Wattenscheid im April 2020 kein Essensgeld einziehen.  

Geschlossen wegen Corona

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat die NRW-Landesregierung angeordnet, dass ab Montag, 16. März, Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtung oder "Kinderbetreuung in besonderen Fällen" betreten dürfen. Der Caritasverband für Bochum und Wattenscheid schließt daher ab Montag bis auf Weiteres seine Kindertageseinrichtungen. Zu diesen gehört auch das Familienzentrum SPEM.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder von sogenannten "Schlüsselpersonen", worunter Berufsgruppen zu verstehen sind, deren "Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Diese "Schlüsselpersonen" dürfen ihre Kinder zur Betreuung wie gewohnt in die Kindertageseinrichungen des Bochumer Caritasverbands bringen, wenn sie alleinerziehend sind oder beide Elternteile Schlüsselpersonen sind.

Update vom 23. März: Ab sofort hat jede Person, die im Bereich der "kritischen Infrastruktur" tätig ist, Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder, Dieser Anspruch gilt auch dann, wenn der andere Elternteil nicht zu den sogenannten "Schlüsselpersonen" zählt. Als Nachweis ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit notwendig.  

Eltern, die diese neuen Kriterien erfüllen, wenden sich bitte telefonisch an das Familienzentrum SPEM, damit die Betreuung der Kinder von der Einrichtung organisiert werden kann - TELEFON 0152. 39557116.

Weiterführende Informationen sind auf der Homepage der Stadt Bochum veröffentlicht. Dort können auch die Antragsformulare für die erforderliche Bescheinigung durch den Arbeitgeber heruntergeladen werden.

Familienzentrum SPEM

Familienzentrum

Mehrere Kinder liegen im Kreis auf dem Boden

Als Familienzentrum steht die SPEM allen Menschen im Stadtteil Höntrop offen und bietet ein Netzwerk für Betreuungs-, Erziehungs- und Lebensfragen. Als Treffpunkt für Familien versteht sich die SPEM als Partner, der die vielfältigen Angebote des Stadtteils koordiniert.

Angebote im Überblick

  • Betreuung von Kindern von zwei bis zehn Jahren
  • Integrative Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder
  • Zusammenarbeit mit verschiedenen Therapeuten: ErgotherapieLogopädie, Heilpädagogische Therapie, Autismus-Therapie, Krankengymnastik
  • Offenes Elterncafé
  • Elternveranstaltungen zu pädagogischen Themen, außerdem: Feste und Feiern
  • Familien- und Lebensberatung
  • Vermittlung von Kindertagespflege

Kindertageseinrichtung

Kindergarten

  • 20 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren,
    davon 6 Kinder unter drei Jahren
  • Die Aufgabe des Kindergartens, als erste Stufe des Bildungssystems, liegt in der familienergänzenden Erziehung. Unsere Konzeption des situationsorientierten Ansatzes versteht sich als Weg- und Entwicklungsbegleitung von Kindern

Heilpädagogische und Tagesstättengruppe 10+4

Ein Mädchen sitzt an einem Tisch und ordnet Holzklötze auf einem Brett

  • 20 Regelkinder und 8 Kinder mit heilpädagogischem Förderbedarf im Alter von drei bis sechs Jahren. Die Betreuung erfolgt in 2 integrativ arbeitenden Gruppen
  • Im täglichen Zusammenleben können behinderte und nicht behinderte Kinder positive Wirkungsmöglichkeiten und Aufgaben erleben. Dabei steht das gemeinsame Spielen und Lernen im Vordergrund

Hort

  • 20 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren
  • Der Hort arbeitet familienergänzend, schulbegleitend und freizeitgestaltend.

Anmeldung