Corona-Epidiemie: Wieder persönliche Beratungen möglich

Die wegen der Corona-Epidemie erfolgten Zugangsbeschränkungen der letzten Wochen werden wieder gelockert. Persönliche Gesprächstermine können unter Einhaltung des erarbeiteten Hygiene- und Abstandskonzepts wieder stattfinden.

Gruppenarbeit ist weiterhin nur eingeschränkt möglich.

 

Für Ihre und unsere Sicherheit:

  • Bitte vereinbaren Sie vorab telefonisch oder per Mail einen Beratungstermin.

  • Wenn Sie Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Muskel- und/oder Gelenkschmerzen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit und/ oder Erbrechen oder Durchfall haben, bleiben Sie bitte zu Hause und nehmen telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf.

  • Bitte kommen Sie erst kurz vor dem Termin zu unserer Beratungsstelle und klingeln Sie an der Eingangstür. Wir werden Sie dort in Empfang nehmen.

  • Im Wartebereich und in den Fluren gilt Maskenpflicht.. 

  • Bitte waschen Sie sich vor und nach dem Gesprächstermin ihre Hände. 

  • Während des Gesprächs halten Sie bitte einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Um Sie selbst und uns zu schützen, haben wir die Beratungstische zusätzlich mit Plexiglasscheiben ausgestattet. 

Neue Wege - Ambulante Rückfallvorbeugung

Ein Jugendlicher fährt auf einer Rolltreppe nach obenlu-photo - Fotolia

Die Mitarbeiter/-innen der Einrichtung erarbeiten mit den Kindern und Jugendlichen Verhaltensalternativen, die ihnen helfen, mit ihren emotionalen und sexuellen Bedürfnissen verantwortungsbewusst und umsichtig umzugehen.

Das Hilfeangebot in der Übersicht

Nach dem Anmeldegespräch, der Diagnose und Risikoeinschätzung wird ein individueller Behandlungsplan erstellt und mit allen Beteiligten abgestimmt. Dazu gehören u. a.:

  • Informationsgespräch zum Hilfeangebot
  • Rückfallrisiko-Einschätzung und Opferschutz
  • Vertrauensaufbau und Motivationsklärung
  • Einzelgespräche, Behandlungsgruppen, Familiengespräche und Elternabende
  • Abstimmung mit anderen Hilfeeinrichtungen
  • Begleitung im Strafverfahren
  • Unterstützung von Eltern und anderen Bezugspersonen

Rückfallvorbeugung für minderbegabte jugendliche Sexualstraftäter

Nicht selten handelt es sich bei jungen Sexualstraftätern um Minderjährige mit vergleichsweise schwacher Intelligenz. Für diesen Personenkreis hält die Abteilung Rückfallvorbeugung von "Neue Wege" ein spezielles therapeutisches Angebot vor, das die eingeschränkte kognitive, soziale und emotionale Entwicklung der Jugendlichen berücksichtigt.

In Zusammenarbeit mit einer heilpädagogischen Intensivwohngruppe und in Abstimmung mit den zuständigen Jugendämtern werden die Jugendlichen angeleitet, mit ihren sexuellen und emotionalen Bedürfnissen verantwortungsbewusst und umsichtig umzugehen.