Christophorushaus

Außenansicht vom Eingangsbereich des ChristophorushausesZielgruppe:

  • Junge Männer in problematischen Lebensverhältnissen
  • Männer ohne Tagesstruktur
  • Männer mit behandelbarer Suchtproblematik
  • Männer mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ohne Pflegestufe

Das Team des Christophorushauses erarbeitet mit den Männern individuelle Hilfepläne. Je nach persönlicher Ausgangslage ergeben sich folgende Perspektiven:

  • Selbstständige Bewältigung des Alltags
  • Leben ohne fremde Hilfen außerhalb einer Einrichtung
  • Milderung der Suchtproblematik und deren Folgen
  • Integration in übliche Wohn- sowie Ausbildungs- und
    Arbeitsverhältnisse
  • Ordnung der finanziellen Situation

LeistungenChristophorushaus - Billard

  • Einzel- und Gruppengespräche
  • Erlernen lebenspraktischer Fähigkeiten
  • Tagesstrukturierung
  • Hilfen beim Umgang mit Behörden und anderen Institutionen
  • Integration in den hauswirtschaftlichen Dienst
  • Hilfe bei der Arbeits- und Wohnungssuche
  • Vermittlung in interne und externe Arbeitsgelegenheiten
  • Unterstützende Gesundheitsfürsorge
  • Freizeitpädagogische Angebote
  • Kooperation mit der Schuldnerberatung
  • Nach dem Auszug aus dem Christophorushaus: Vermittlung in Nachbetreuung

Leben im Christophorushaus

Auf 3 Etagen stehen für 30 Bewohner 16 Einzel- und 7 Doppelzimmer zur Verfügung. Alle Zimmer sind mit Betten, Schränken, Sitzgelegenheiten, Fernseher mit Kabelanschluss und einem Handwaschbecken ausgestattet. Darüber hinaus stehen verschiedene Gemeinschafträume zur Verfügung.

Über eine mögliche Aufnahme entscheidet das Team des Christophorushauses nach einem persönlichen Informationsgespräch. Dieses kann auch außerhalb der Einrichtung, zum Beispiel im Krankenhaus oder in der JVA, stattfinden.

Finanzierung

Kostenträger für den Pflegesatz des Christophorushauses ist der überörtliche Träger der Sozialhilfe, also der Landschaftsverband. Die Bewohner beteiligen sich in der Regel mit ihren ALG-II-Bezügen am Pflegesatz. Im Gegenzug erhalten sie neben Unterkunft, Verpflegung und sozialpädagogischer Betreuung auch Taschen- und Bekleidungsgeld.