Arbeitstherapeutische Werkstatt

Ein Mann bearbeitet Holz an einer Maschine.Sie erhalten die Möglichkeit, sich zu erproben und ihr persönliches Leistungsprofil zu überprüfen. Trainingsmaßnahmen in unterschiedlichen handwerklichen Tätigkeitsbereichen bereiten die Hilfesuchenden auf eine Reintegration in den freien Arbeitsmarkt vor.

Neben den männlichen Hilfesuchenden nehmen seit einiger Zeit auch Frauen an den Rehabilitationsmaßnahmen der Werkstatt teil. In Kooperation mit dem Jobcenter Bochum lernen die Frauen und Männer im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten (1-Euro-Jobs) ein breites Spektrum handwerklicher Tätigkeiten kennen. Vorhandene Kenntnisse werden aufgefrischt, sinnvolle, dem Gemeinwohl dienende Aufgaben fördern den Erwerb zusätzlicher Kompetenzen.

Mit ihren Dienstleistungen unterstützt die Arbeitstherapeutische Werkstatt kirchliche und gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen. Das Gleiche gilt für Privathaushalte mit geringem Einkommen.

Tätigkeitsbereiche:

  • Holzverarbeitung:
    • Aufarbeitung und Reparatur von Mobiliar, Spielgeräten etc.
    • Reparatur von Holzzäunen und -häusern
    • Anfertigung von Einzelelementen
  • Metallverarbeitung:
    • Anfertigung von Geländern, Toren, Gittern, Schmiede- und Schweißarbeiten
  • Maler- und Renovierungsarbeiten:
    • Streich- und Lackierarbeiten
    • Tapezierarbeiten
    • Verlegung von Wand- und Bodenbelägen
    • Abbruch- und Fassadenarbeiten
  • Gartenarbeiten:
    • Rasen- und Gehölzschnitt
    • Laubentsorgung
    • Fällarbeiten
    • Pflasterarbeiten
    • Reinigung von Geh- und Wegflächen
    • Aufarbeitung und Austausch von Spielgeräten und Spielsand

Die Finanzierung der Arbeitstherapeutischen Werkstatt erfolgt durch verschiedene Kostenträger, u. a. durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe und das Jobcenter. Hinzu kommen Aufwandentschädigungen für Dienstleistungen sowie Spenden.

Darüber hinaus leisten die Einnahmen aus dem alljährlichen Verkaufsstand auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt einen wichtigen finanziellen Beitrag.