Brost-Stiftung unterstützt Bochumer Hospizarbeit

Zusammen mit anderen war Armin Rohde bereits im November 2024 mit dem Brost-Ruhr-Preis ausgezeichnet worden. Das Preisgeld ging an gemeinnützige Organisationen und Armin Rohde hatte sich - zum wiederholten Mal - für das Hospiz St. Hildegard entschieden. So hat er die Finanzierung eines Ehrenamtsprojektes durch die Brost-Stiftung möglich gemacht.

Nach der ordentlichen Beantragung wurde das Projekt "Ehrenamt im Hospiz 2025" von der Brost-Stiftung mit 9000 Euro bezuschusst. Mit dem Geld konnte eine Fachkraft eingestellt werden, deren Aufgabe die Intensivierung der ehrenamtlichen Hospizarbeit war. "Das Projekt kam genau zur richtigen Zeit, um den spezifischen Charakter der Hospizbegleitung hier in Bochum zu erhalten", sagt Hospizleiter Johannes Kevenhörster, "denn die vielen Ehrenamtlichen in ihrem wichtigen Dienst optimal zu unterstützen, ist eine große Aufgabe. Und dafür sind zusätzliche Personalkapazitäten notwendig geworden."

Durch die Anschubfinanzierung der Brost-Stiftung konnte im Herbst getestet werden, wie sich eine zusätzliche Fachkraft im Sozialdienst für die Auswahl, Qualifizierung und Begleitung der ehrenamtlichen Hospizhelfenden auswirkt. "Und das ist voll gelungen", so Kevenhörster, "wir haben eine überaus fähige Kraft gewonnen. Und wir haben sofort gemerkt, wie sich durch ihr Wirken die sehr umfangreiche Kommunikation mit den vielen Ehrenamtlichen kanalisiert und insgesamt sehr verbessert." Das habe bei allen Mitarbeitenden zu einer höheren Zufriedenheit geführt und die wirke sich am Ende auch positiv auf die Hospizgäste und ihre Angehörigen aus.

Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit im Hospiz St. Hildegard hat, ist herzlich eingeladen zum nächsten Infoabend Ehrenamt am Dienstag, 27. Januar 2026, um 17 Uhr.

Mehr unter www.hospiz-st-hildegard.de.

 

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Ehrenamtliche bei der Reflexion ihrer Erfahrungen im Hospiz, Foto: Hospiz St. Hildegard