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Stand: 27.12.2016

Pressemitteilung

Trotz Projektende: Wattenscheid-Mitte bleibt altengerecht

Im Verbund mit der Wohnungsbaugenossenschaft Wattenscheid eG, der Baugenossenschaft "Heimat" Stiepel und der Baugenossenschaft 1924 Wiemelhausen wird sie fortan im Auftrag des Caritasverbands das neue Beratungsangebot "Service Plus" für die Mieter betreuen.

Nadine Urlacher steht vor dem Seniorenbüro in Wattenscheid

Obwohl das Projekt "Altengerechte Quartiere" ab 2019 nicht mehr vom Land gefördert wird, soll die erfolgreiche Arbeit für und mit Senioren in Wattenscheid-Mitte fortgesetzt werden. So wird sich auch weiterhin einmal im Quartal die Quartierswerkstatt im "Seniorenbüro Wattenscheid" an der Propst-Hellmich-Promenade 29 treffen, um sich für die Belange älterer Menschen im Stadtteil einzusetzen und Ideen für ein seniorengerechtes Wohnumfeld zu sammeln. Dabei begleitet wird der feste Stamm von bis zu 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch Caritas-Mitarbeiter Johannes Bielawa. "Das ist eine gute Lösung", findet Nadine Urlacher. "Es wäre doch sehr schade, wenn das Netzwerk aus aktiven Senioren, das sich in den vergangenen drei Jahren gebildet hat, sich auflösen würde. Mit Johannes Bielawa steht ihnen ein erfahrener Fachmann zur Seite, der von Beginn an am Projekt beteiligt war."

Zum Selbstläufer geworden sind die von der Quartierswerkstatt initiierten "Unterstütz*Punkte": Diese verstehen sich als Anlaufstelle, wenn ältere Menschen unterwegs eine Pause oder Hilfe brauchen, und sind mittlerweile an 45 verschiedenen Orten in ganz Wattenscheid zu finden. Auch die Telefonkette, die seit über einem Jahr mit einem täglichen Rundruf dafür sorgt, dass niemand unbemerkt hilflos in seiner Wohnung liegt, gehört zu den Erfolgsprojekten. Damit ein möglichst großer Kreis von diesen und weiteren seniorengerechten Angeboten erfährt, wurde außerdem die Website www.unser-quartier.de/wattenscheid-mitte ins Leben gerufen, die von Ehrenamtlichen gepflegt wird.

"Alle, die mitgemacht haben, können stolz darauf sein, was wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben", blickt Nadine Urlacher auf die Projektzeit zurück. "Ihnen sage ich von Herzen Danke für ihren Einsatz".