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22.02.2017

Störungen sind erlaubt

Caritas-Seniorenzentrum St. Franziskus veranstaltet Demenz-Gottesdienst

Rund 20 Bewohnerinnen und Bewohner haben in der vergangenen Woche an einem Gottesdienst teilgenommen, den das Caritas-Seniorenzentrum St. Franziskus in Bochum-Riemke speziell für an Demenz erkrankte Menschen vorbereitet hatte. Im Mittelpunkt stand das Thema Frühling, das Pastor Thomas Quadt und Rehabilitationspädagogin Nicole Cyris mit ausgewählten Texten, Gedichten und Liedern gestalteten.

"Für viele unserer Senioren war der Kirchenbesuch früher ein fester Bestandteil ihres Alltags. An diese Erfahrung möchten wir mit dem Gottesdienst in unserer Hauskapelle anknüpfen. Damit werden bei unseren demenziell veränderten Bewohnern Erinnerungen wieder wach", erklärt die 25-jährige Caritas-Mitarbeiterin die Konzeption der Veranstaltung. Die halbstündige Andacht ist so gestaltet, dass die Senioren sich trotz eingeschränkter Aufnahmefähigkeit gut zurechtfinden können und sich wohlfühlen: Die Stühle stehen im Halbkreis vor dem Altar. Wer möchte, kann zwischendurch von seinem Platz aufstehen. Alle Texte und Gebete sind bewusst einfach gehalten und werden im langsamen Tempo vorgetragen.

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31.01.2017

Bischof Overbeck: "Entschieden für Menschlichkeit eintreten"

Caritas bittet am "Opfertag" um Spenden – nicht nur für die Flüchtlingshilfe

Essen  Am kommenden Wochenende bittet die Caritas im Bistum Essen um Spenden für die soziale Arbeit. "Gerade unser Engagement für geflüchtete Menschen hat nicht nur Befürworter, sondern auch immer mehr Gegner. Umso wichtiger erscheint mir, dass wir als Christinnen und Christen entschieden für Menschlichkeit, Toleranz und Verantwortung für den Nächsten eintreten. Ganz besonders in diesem Wahljahr", schreibt Dr. Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen, in seinem Spendenaufruf. Anlass ist der Caritas-Opfertag am 5. Februar. An diesem Sonntag gehen die Kollekten der 250 Gottesdienstorte im Bistum Essen an die Caritas.

"Jeder und jede von uns ist aufgefordert, für diese Werte einzutreten, ob bei der Familienfeier, in unseren Gemeinden, am Arbeitsplatz oder unter Freunden. Überall begegnen wir Menschen, die sich benachteiligt fühlen und nach Schuldigen für ihre Situation suchen. Da sind 'die Flüchtlinge' oder 'die Ausländer' manchmal schnell als Sündenböcke ausgemacht. Dabei muss uns bei aller – vielleicht auch berechtigter Kritik – klar sein, dass es Menschen sind, die zu uns kommen, die große Probleme haben", schreibt Overbeck.

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19.01.2017

Sach wat! Tacheles für Toleranz

Kneipenabend im Bahnhof-Langendreer vermittelt Strategien gegen Stammtischparolen

Wie reagieren, wenn der eigentlich nette Kollege, eine gute Freundin oder der Typ in der Straßenbahn über Migranten oder Flüchtlinge herzieht? Dieser Herausforderung begegnet die Caritas im Bistum Essen mit dem Projekt "Sach wat! Tacheles für Toleranz". Ziel ist es, Menschen zu ermutigen, aktiv gegen rechtspopulistische Parolen vorzugehen und sich im Alltag für Demokratie und Offenheit einzusetzen.

Neben Argumentationstrainings und Workshops gegen Hatespeech im Internet gehört auch eine Kneipentour zu der Kampagne: Ein Schauspieler-Duo stellt Stammtischgespräche nach und entwickelt gemeinsam mit den Gästen Gegenstrategien.

Am Freitag, 27. Januar, 19:30 Uhr, haben auch die Bochumer Gelegenheit, einen solchen Kneipenabend mitzuerleben. Veranstaltungsort ist die Kneipe im Bahnhof Langendreer (Wallbaumweg 108, 44794 Bochum). Die Veranstaltung, die vom Essener Diözesancaritasverband zusammen mit dem Caritasverband für Bochum und Wattenscheid organisiert wird, ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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WAZ-Bericht mit Video

 

 
11.01.2017

"Zusammen sind wir Heimat"

Bundesweite Caritas-Kampagne wirbt für gelingende Integration und eine offene Gesellschaft

Berlin / Essen  Unter dem Titel "Zusammen sind wir Heimat" wirbt die Caritas bundesweit für die Chancen einer offenen Gesellschaft. Schwerpunkt ist die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten. Auch die Caritas im Bistum Essen beteiligt sich mit Aktionen.

"Gerade im Ruhrgebiet haben wir eine lange Erfahrung mit der Integration verschiedenster Nationalitäten. Gemeinsam können wir es schaffen, dass sich alle Menschen hier zu Hause fühlen", erklärt Dr. Jürgen Holtkamp, Leiter der Abteilung Beratung, Erziehung und Familie beim Caritasverband für das Bistum Essen. "Aber Politik und Unternehmen sind gefordert."

Vor allem bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt sieht Holtkamp Nachholbedarf. So müsse etwa die Anerkennung ausländischer Abschlüsse schneller und unbürokratischer vonstattengehen. Denn für viele sei - noch vor dem Spracherwerb - Beschäftigung der beste Integrationshelfer. Auch der Zugang für die Menschen zu Praktika und Sprachkursen müsse verbessert werden. Neben vielen ehrenamtlich organisierten Hilfen unterstützen fünf Integrationsagenturen der Caritas im Bistum Essen Zugewanderte, hier eine neue Heimat zu finden. Sie fungieren als lokale Stützpunkte, vermitteln Hilfen, organisieren Begegnungen und sind mit den Möglichkeiten in den Kommunen vertraut. "Leider sind diese wichtigen Anlaufpunkte nach wie vor unterfinanziert", beklagt Holtkamp. Er plädiert dafür, Zuwanderung vor allem als Chance zu begreifen.

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06.01.2017

Damit Sie sich sicher fühlen!

10. Quartierswerkstatt für Wattenscheid-Mitte informiert über den "Enkeltrick" und andere Betrugsmaschen

Ein Polizist hilft einer älteren Frau mit dem RollatorUm "Sicherheit im Alltag" geht es in der nächsten Quartiers-Werkstatt, zu der Quartiersmanagerin Nadine Urlacher am Mittwoch, 11. Januar, von 15 bis 17 Uhr in das Caritas-Zentrum Wattenscheid an der Propst-Hellmich-Promenade 29 einlädt.

Die Informationen, die Ulrich Neuhaus von der Polizei Bochum und Eduard Hoffmann als Seniorensicherheitsberater weitergeben und vorstellen, sind nicht nur für ältere Menschen hilfreich. Die beiden Referenten geben Hinweise zum "Enkeltrick", zeigen, wie man sich vor Trickbetrügern schützt, und bringen die Teilnehmer auf den aktuellen Stand der aktuell angewandten Betrugsmaschen.

Mehr Infos  über das Projekt "Altengerechte Quartiere. NRW" in Wattenscheid Mitte 

 
05.12.2016

"Ihnen gebührt höchster Respekt"

Frauenhaus Bochum wurde mit CDU-Bürgerpreis ausgezeichnet

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Frauenhauses sind gestern in der Stadtwerke-Lounge des Ruhrstadions mit dem Bürgerpreis der CDU Bochum geehrt worden. Im Beisein des gesamten Einrichtungsteams und mehrerer geladener Gäste, darunter u. a. Bürgermeisterin Erika Stahl, erhielten die Frauen die Auszeichnung aus den Händen von Christian Haardt, Kreisvorsitzender der CDU Bochum. Der Preis ist mit einer Fördersumme in Höhe von 1.000 Euro verbunden.

Die Laudatio hielt die NRW-Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach, die zugleich auch stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation sowie stellvertretende Landesvorsitzende der Frauen-Union NRW ist. "Ihnen gebührt unser höchster Respekt. Sie geben Ihre Zeit, Ihre Kraft, Ihr Mitgefühl an Frauen und deren Kinder, die Gewalt erfahren haben. Sie kümmern sich, sind helfende Hand und Mutmacherinnen." Frauen würden einander oft im Stillen helfen, deshalb sei es gut, dass mit dem CDU-Bürgerpreis die schwierige und belastende Arbeit, die das Frauenhaus Bochum seit 35 Jahren leistet, auch einmal ins Rampenlicht gestellt wird.

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16.11.2016

"Begegnungen" im Altenheim St. Elisabeth von Thüringen

Fotoausstellung zeigt Senioren im Heimalltag

Mit einer Vernissage wird am Freitag, 18. November, 18 Uhr, die Fotoausstellung "Begegnungen" im Wattenscheider Altenwohn- und Pflegeheim St. Elisabeth von Thüringen an der Berliner Str. 8 eröffnet. Die Bochumer Fotografin Anja Wozikowski hat sich mit ihrer Kamera auf
Spurensuche nach Menschlichkeit und Wärme im Seniorenheim gemacht. Es entstanden berührende Aufnahmen, die den Betrachter ganz nah an die alten Menschen heranführen. Dennoch bleibt die Würde des Einzelnen immer gewahrt.

Die Ausstellung kann vom 19. November bis zum 31. März im Haus besichtigt werden.