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20.09.2016

Für andere Verantwortung übernehmen

Betreuungsvereine werben um neue Ehrenamtliche

"Ohne die Hilfe von Ehrenamtlichen könnten wir die stetig wachsende Zahl hilfebedürftiger Menschen, die eine rechtliche Betreuung benötigen, nicht mehr bewältigen." Caritas-Mitarbeiter Wolfgang Frewer und die Bochumer und Wattenscheider Betreuungsvereine möchten daher die bundesweite Aktionswoche "Wir sind da – in Ihrer Nachbarschaft" (19. bis 24. September) nutzen, um weitere Menschen für dieses verantwortungsvolle Ehrenamt zu gewinnen. So auch am Donnerstag, 29. September: Zusammen mit den anderen Verbänden wird der Sozialarbeiter von 11 bis 17 Uhr in der Hauptstelle der Sparkasse am Dr.-Ruer-Platz über das Thema "Rechtliche Betreuung" informieren.

Eine solche wird immer dann nötig, wenn ein Mensch im Alter, wegen Krankheit oder aufgrund einer Behinderung nicht mehr für sich selbst sorgen kann. Das Amtsgericht bestellt in diesem Fall einen rechtlichen Betreuer, der sich um die persönlichen Angelegenheiten wie zum Beispiel die "Gesundheitssorge" oder "Wohnungsangelegenheiten" kümmert. Als anerkannter Betreuungsverein übernimmt der Caritasverband, ähnlich wie auch die anderen fünf Betreuungsvereine, alle die Fälle, bei denen keine Angehörigen zur Verfügung stehen oder die so komplex sind, dass ein Profi erforderlich ist.

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19.09.2016

Caritas fordert Beteiligung für junge Menschen

Wohlfahrtverband setzt sich für Generationengerechtigkeit ein

Sophie Wiechers (5) aus der Kita St. Franziskus übergibt Annelie Balser (84) aus dem Caritas-Seniorenzentrum St. Franziskus einen LuftballonAngesichts des demografischen Wandels fordert der Caritasverband für das Bistum Essen eine stärkere Beteiligung junger Menschen. "Wir müssen verhindern, dass die Interessen von Kindern und Jugendlichen künftig nachrangig behandelt werden", forderte Klaus Pfeffer, Vorstandsvorsitzender der Caritas im Bistum Essen im Rahmen des bistumsweiten Caritas-Sonntages.

Durch Zuwanderung und demografischen Wandel werde sich das Verhältnis der Generationen radikal verändern. "Eine gerechte Politik muss sicherstellen, dass auch nachfolgende Generationen einen ausreichenden Schutz etwa in den Sozialversicherungssystemen erhalten", sagte Pfeffer, gleichzeitig Generalvikar des Bistums Essen, bei einer Caritas-Veranstaltung zur Generationengerechtigkeit am Samstag in Bochum.

Kinder und Jugendliche müssten konsequent in allen Bereichen beteiligt werden, etwa wenn es um die Gestaltung des Stadtviertels, von Spielflächen oder bei der Nutzung von Jugendeinrichtungen oder Schwimmbädern gehe. Die Realität sehe oft anders aus. "In Großbritannien etwa waren es überwiegend die älteren Menschen, die den Ausstieg aus der Europäischen Union durchsetzten. Die jüngere Generation will mit großer Mehrheit eine andere Zukunft. Da bestimmen die Alten, wie die Jungen leben sollen", sagte Pfeffer bei einer Messe in der Kirche St. Franziskus (Bochum-Riemke) mit Kindern, Erwachsenen sowie Senioren des Caritas-Seniorenzentrums St. Franziskus.

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08.09.2016

Caritas verbindet Generationen

Auftaktveranstaltung zum Caritas-Sonntag in Bochum-Riemke

Zum Auftakt des Caritas-Sonntags laden der Caritasverband für das Bistum Essen und die Bochumer Caritas am Samstag, 17. September, um 18:30 Uhr zu einer Messe mit Generalvikar Klaus Pfeffer in die Kirche St. Franziskus in Bochum-Riemke ein.

Im Mittelpunkt steht die aktuelle Caritas-Jahreskampagne "Mach dich stark für Generationengerechtigkeit". Entsprechend bunt gemischt werden die Gottesdienstteilnehmer sein – Bewohnerinnen und Bewohner des Caritas-Seniorenzentrums St. Franziskus, die Mädchen und Jungen des benachbarten Gemeindekindergartens mit ihren Eltern und Geschwistern, Jugendliche, Erwachsene und ältere Gemeindemitglieder.

Im Anschluss ist eine kleinen "Demografie-Demonstration" geplant, indem die Messebesucher mit Kinderwagen und Rollstühlen, mit oder ohne Gehhilfen zusammen von der Kirche zum Seniorenzentrum hinübergehen. Dort wird es bei gemeinsamem Essen, Trinken und Singen Gelegenheit zur Begegnung und zum geselligen Miteinander geben.

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06.09.2016

Damit das Leben weitergeht

20 Jahre ökumenische Beratungsstelle PRISMA für Suizidgefährdete

Pfarrerin Bärbel VogtmannDie Zahlen sind bedrückend: Jedes Jahr sterben in Bochum, Herne und Witten rund 75 Menschen durch einen Suizid. Die Zahl der Suizidversuche ist zehnmal so hoch, schätzen Experten. Was die Zahlen nicht verraten: das Ausmaß an Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht, das den Suizid als einzigen Ausweg erscheinen lässt. Hier setzt die ökumenische Beratungsstelle PRISMA an, die mit ihren Beratungsangeboten Wege aus der Krise aufzeigt und die vor 20 Jahren gegründet wurde. Das Jubiläum feiert PRISMA mit einer Veranstaltungsreihe im September.

"Reden hilft", sagt Pfarrerin Bärbel Vogtmann von PRISMA. Und: "Beziehung ist das A und O, das am Leben hält.“ Deshalb bietet die Beratungsstelle unter dem Dach der TelefonSeelsorge Bochum Hilfe und Beratung für Menschen in einer akuten suizidalen Krise oder mit psychischen Erkrankungen, begleitet von lebensmüden Gedanken. Auch Angehörige, die einen Verwandten oder Freund durch Suizid verloren haben oder jemanden suizidgefährdet sehen, können sich an das PRISMA-Team wenden.

"Es kann helfen und entlasten, wenn ich mir in einem vertraulichen Gespräch von der Seele reden kann, was los ist, und wenn ich damit ernstgenommen und auch angenommen werde", weiß die 54-jährige Theologin aus der Praxis. Dass manchmal das Gespräch am Hörer der TelefonSeelsorge nicht ausreicht, führte vor 20 Jahren zur Gründung von PRISMA. Heute beraten und begleiten die Mitarbeitenden jährlich bis zu 70 Menschen in rund 200 Gesprächen – auch anonym, wenn es der Betroffene wünscht.

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12.08.2016

Altenwohn- und Pflegeheim St. Elisabeth von Thüringen wird 30

Wanderausstellung zeigt neues Bild vom Alter(n)

Am 2. November 1986 zogen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in das Altenwohn- und Pflegeheim St. Elisabeth von Thüringen an der Berliner Straße 8 in Wattenscheid ein. In diesem Jahr feiert die Einrichtung ihr 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat das Haus mehrere Jubiläumsveranstaltungen geplant, darunter die vom Bundesfamilienministerium konzipierte Ausstellung "Was heißt schon alt?", die seit 2011 durch ganz Deutschland tourt.

Vom 4. bis zum 24. August gastiert sie in St. Elisabeth von Thüringen und kann täglich von 9 bis 16 Uhr besichtigt werden. Ein Besuch lohnt sich: Die Bilder zeigen ältere Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen und vermitteln ein neues Bild vom Alter und vom Altern. Es wird deutlich, wie wenig die in unserer Gesellschaft vorherrschenden Altersbilder noch der Realität entsprechen.

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11.08.2016

Seniorenfreundliches Wohnen in Wattenscheid-Mitte

Seniorenfreundliches Wohnen in Wattenscheid-Mitte

Damit ältere Menschen in Wattenscheid-Mitte leichter eine seniorengerechte Wohnung finden, hat das Projekt "Altengerechte Quartiere. NRW" bei der letzten Quartierswerkstatt die Initiative "Seniorenfreundliches Wohnen" gestartet. Als erste Maßnahme wurde eine "Checkliste für Vermieter" erarbeitet, mit der diese überprüfen können, ob sich eine Wohnung für ältere Mieter eignet. In einem nächsten Schritt werden das AQ.NRW und das Seniorenbüro Wattenscheid ein Verzeichnis von geeigneten Objekten und Ansprechpartnern erstellen.

Es besteht dringend Handlungsbedarf – zwar gibt es in Wattenscheider Rathaus eine Anlaufstelle für Menschen, die eine Seniorenwohnung suchen. Da die Interessenten für diese "Sozialwohnungen" jedoch einen Wohnberechtigungsschein (WBS) vorlegen müssen, kommt dieses Angebot nicht für jeden infrage. Außerdem gibt es lange Wartelisten, weshalb eine frühzeitige Anmeldung erforderlich ist.

"Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass die Wohnungen oft kurzfristig benötigt werden", berichtet Quartiersentwicklerin Nadine Urlacher. Bislang gibt es aber keine Liste oder eine zentrale Beratungsstelle, an die sich die Wohnungssuchenden wenden können. "Das wird dann besonders hart, wenn keine Hilfe aus dem Umfeld kommt. Online-Suche oder Makler kommen für den überwiegenden Teil der älteren Menschen nicht in Frage", so die Caritas-Mitarbeiterin.

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