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Stand: 27.12.2016

Pressemitteilung

"Damit geht eine geschichtliche Epoche zu Ende"

Aktuelle PM:

Am vergangenen Freitag fand eine Feierstunde zu seiner Verabschiedung statt, an der rund 80 Gäste aus Caritas, Kirche und anderen Altenpflege-Einrichtungen teilnahmen. Die Festredner, allen voran Ehrenstadtdechant Dietmar Schmidt, der zu Beginn mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Heilige Messe in der Kapelle der Einrichtung feierte, waren sich einig, dass das Haus an der Berliner Straße ohne Hans-Jürgen Rempe heute nicht das wäre, was es ist. "Es steckt jede Menge Herzblut von Ihnen in diesen Mauern", brachte Franz-Albert Bömkes als Sprecher der AGBO (Arbeitsgemeinschaft der katholischen Altenheime in Bochum und Wattenscheid) die Verdienste des gebürtigen Bottropers auf den Punkt. So war Hans-Jürgen Rempe gerade einmal 32 Jahre alt, als er nach einem BWL- sowie Sozialarbeit-Studium und seinem Anerkennungsjahr beim Caritasverband Wattenscheid im Mai 1986 die Verwaltungsleitung der neu eröffneten Pflegeeinrichtung übernahm. Ihm zur Seite stand – damals noch ein Novum – Pflegedienstleiterin Karin Lipps, mit der er 27 Jahre lang paritätisch das Leitungsteam bildete.

Gemeinsam modernisierten und erweiterten die beiden immer wieder das pflegerische Angebot der Einrichtung, womit mehrere bauliche Veränderungen und Umbauten einhergingen. Zuletzt erfolgte von 2006 bis 2009 eine umfassende Sanierung von St. Elisabeth von Thüringen, mit der das zukunftsweisende Wohngruppen-Konzept des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe (KDA) umgesetzt wurde. Ebenfalls erhielt die vorher im benachbarten Caritas-Zentrum stationierte Tagespflege einen eigenen Bereich.

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"Als ausgewiesener Experte der stationären Altenpflege haben Sie es immer vermocht, den Umbruch wahrzunehmen, ihn anzunehmen und den Aufbruch zu gestalten", attestierte Caritas-Vorstand Ulrich Kemner dem dreifachen Familienvater ein gutes Gespür für gesellschaftliche und soziale Entwicklungen. Dabei habe er stets auch großen Wert auf die gute Atmosphäre im Haus gelegt. "Ich habe immer Ihre konstruktive und dialogische Art geschätzt", so Kemner, der von 2012 bis jetzt gemeinsam mit Rempe die Geschäftsführung der Caritas Altenhilfe GmbH inne hatte. Außerdem setzten beide in 2010 die Zusammenführung des Bochumer und des Wattenscheider Caritasverbands um, nachdem Rempe im Jahr 2008 die kommissarische Leitung des Wattenscheider Verbands übernommen hatte. "In Ihrem Wirken haben Sie immer den Dienst am Menschen und nicht Ihre Person in den Vordergrund gestellt", blickte Kemner in seiner Ansprache auf die Zusammenarbeit zurück.

Das weiß auch sein 57-jähriger Nachfolger Frank Schwaighofer zu schätzen, der wie Rempe aus Bottrop stammt und seine berufliche Laufbahn ebenfalls beim Wattenscheider Caritasverband begann, bevor er zuletzt Bereichsleiter für mehrere stationäre Pflegeheime am Niederrhein war: "Mit deiner kollegialen, freundschaftlichen Art hast du mir die Einarbeitung in den vergangenen sechs Monaten leicht gemacht. Dafür danke ich dir." Doch Hans-Jürgen Rempe wäre nicht er selbst, wenn er so viel Lob und Anerkennung nicht gleich wieder zurückgeben würde: " Bei dir weiß ich das Haus in guten Händen. Überhaupt war all das, was hier in den vergangenen 30 Jahren umgesetzt und gestaltet wurde, nicht mein alleiniger Verdienst. Vielmehr war das nur deshalb möglich, weil viele andere Menschen daran mitgearbeitet haben."

Kurzinfo:
Das Altenwohn- und Pflegeheim St. Elisabeth von Thüringen bietet 102 Bewohnern Platz in 74 Einzel- sowie 14 Doppelzimmern. Hinzu kommen 20 Kurzzeitpflegeplätze und weitere 16 Plätze in der Tagespflege.

Rund 165 Menschen arbeiten in Voll- und Teilzeit im Altenwohnheim an der Berliner Straße 8. Etwa 90 von ihnen sind Pflegekräfte, ebenfalls in Voll-und Teilzeitanstellung. Etwa 60 Prozent der Mitarbeiter sind examinierte Altenpfleger, Krankenschwestern bzw. Pfleger. Im Sozialen Dienst arbeiten fünf Mitarbeiterinnen.