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Stand: 07.05.2019

Pressemitteilung

Aus Caritas Bochum und Ennepe-Ruhr wird der „Caritasverband Ruhr-Mitte“

Fusionsfest - Staffelübergabe Hans-Werner Wolff an Alexander Mauer und Dominik Spanke

Gleichzeitig wurden der ehemalige Caritasdirektor Hans-Werner Wolff verabschiedet und die beiden neuen Vorstände Alexander Mauer und Dominik Spanke offiziell in ihr Amt eingeführt. Als Caritasverband Ruhr-Mitte wollen sich die beiden vormals eigenständigen Verbände fortan als starker Sozialpartner für die Menschen in der Region Bochum und dem angrenzenden Bergischen Land einsetzen. 

"Gemeinsam können wir mehr bewirken und sind für die Zukunft gut aufgestellt. Daher haben wir beschlossen, die bereits bestehende Zusammenarbeit zu intensivieren", blickte Gerhard Gördes, Vorsitzender des Bochumer Caritasrats, auf die vergangenen Monate zurück. Im Juli wurde die Verschmelzung der Verbände rückwirkend zum 1. Januar 2022 von den beiden Delegiertenversammlungen beschlossen. 

Beim Empfang, zu dem sich nach dem Festgottesdienst Gäste aus beiden Städten sowie aus Kirche und Caritas versammelten, betonten die beiden Vorstände Mauer und Spanke die Bedeutung dieses Schritts. "Sowohl strategisch als auch organisatorisch profitieren beide Seiten von diesem Zusammenschluss", ist sich Dominik Spanke sicher. So seien für die Caritas in Hattingen-Schwelm beispielsweise die Erfahrungen der Bochumer Caritas im Bereich der Offenen Ganztagsschule und der Kindertageseinichtungen hilfreich. "Wir beabsichtigen, dieses Tätigkeitsfeld auch im Ennepe-Kreis auszubauen und haben schon erste Schritte in diese Richtung unternommen." Der Bochumer Bürgermeister Dr. Sascha Dewender hob die Leistungen der Caritas für die Gesellschaft hervor und hofft auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen dem neuen Großverband und der Kommune.

Fusionsfest - Mitarbeiterfeier in der Kunstkirche Christkönig

Besonders wichtig ist Mauer und Spanke, den Verband nachhaltig auszurichten und für die Mitarbeitenden ein gutes Arbeitsumfeld zu schaffen. Neben den rund 700 Beschäftigten in Bochum und Wattenscheid kommen mit der Fusion 90 weitere aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis hinzu. "Was wären wir ohne unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Sie geben der Caritas ihr Gesicht. Sie sind nah an den Menschen. Durch sie wird Nächstenliebe für andere erfahrbar", erklärt Alexander Mauer, der vor seinem Wechsel zum Caritasverband als Manager und selbständiger Unternehmensberater tätig war. 

Deshalb hatten die beiden Vorstände nach dem Gottesdienst zu einer Mitarbeiterfeier in die ehemalige Kunstkirche am Steinring eingeladen. Launiger Höhepunkt des Abends war der Auftritt des bekannten Bochumer Autors Frank Goosen. Für Gesprächsstoff sorgten außerdem mehrere Plakatwände, auf denen zehn Zusagen für Mitarbeitende der Caritas formuliert waren. Darunter die Themen "Praktizierte Nächstenliebe", "Faire Arbeitsbedingungen" oder "Ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit". Leitgedanken, die Dominik Spanke und Alexander Mauer im neuen Verband umsetzen wollen und über die die Teilnehmenden an diesem Abend mit den neuen Vorständen und miteinander in den Dialog und den fachlichen Austausch gingen.