Spenden Sie für ein neues Frauenhaus

Eine Frau hält ein kleines Mädchen im Arm, das sich anschmiegt© Martin Novak - www.mnovakphoto.com / Fotolia

Seit fast 40 Jahren bietet das Frauenhaus bedrohten Frauen und ihren Kindern Schutz vor körperlicher Gewalt und seelischer Misshandlung.

Das Haus, in dem sich die Einrichtung seit ihren Anfängen befindet, ist ein Bau aus den sechziger Jahren, der in keinster Weise mehr den heutigen Standards im Bereich Brandschutz, Barrierefreiheit und Energietechnik entspricht. Auch die Zimmeraufteilung, die sowohl den Frauen als auch den Kindern kaum Rückzugsmöglichkeiten bietet, ist nicht mehr zeitgemäß.

Da es nach eingehender Prüfung finanziell nicht zu verantworten ist, die erforderlichen Modernisierungsmaßnahmen im bestehenden Bau durchzuführen, hat sich der Caritasverband für Bochum und Wattenscheid als Träger des Frauenhaues entschieden, einen Neubau zu errichten. Allerdings stehen dafür keinerlei öffentliche Fördermittel zur Verfügung. 

Ihre Spende gibt Sicherheit

Durch einen Neubau wird sich die Wohnsituation sowohl für die Frauen als auch für die Kinder deutlich verbessern: 

  • Die Kinder erhalten mehr Platz: Auf jeder Etage ist ein zusätzlicher Raum vorgesehen, in dem gespielt werden kann oder die Hausaufgaben erledigt werden können. Außerdem verfügen die Jungen und Mädchen in den Familienzimmern über einen eigenen, abtrennbaren Schlaf- und Wohnbereich
  • Die Familienzimmer können bei Bedarf in Einzelzimmer umgewandelt werden, sodass eine flexiblere Belegung möglich ist
  • Für Frauen mit einer Behinderung steht ein barrierefreies Appartement bereit. Dieses kann ebenfalls von Müttern mit älteren Söhnen genutzt werden, die bislang nicht im Frauenhaus aufgenommen werden konnten
  • Es wird eine neue Sicherheitstechnik geben, die für einen besseren Schutz der Bewohnerinnen sorgt
  • Das Außengelände wird abgeschirmt, sodass die Kinder ungestört und sicher im Garten spielen können. Im jetzigen Frauenhaus gibt es keinen geschützten Spielplatz
  • In einem geschützten Bereich, der vom Alltag der Einrichtung abgetrennt ist, können sich Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, anonym beraten lassen.

Hintergrund

In Deutschland fliehen jährlich 40.000 Frauen mit ihren Kindern in ein Frauenhaus. 18.000 Schutzsuchende müssen jedes Jahr abgewiesen werden, weil die Finanzierung nicht geregelt ist und die Einrichtungen nicht über ausreichend Plätze verfügen.

Nach wie vor gibt es keinen einheitlichen und verbindlichen Rechtsrahmen für die Finanzierung von Frauenhäusern. Wie ein Frauenhaus personell und räumlich ausgestattet ist, hängt von dem politischen Willen der Kommune und des jeweiligen Bundeslandes ab. Der überwiegende Teil der Einrichtungen ist unterfinanziert, die Höhe der zur Verfügung gestellten Finanzmittel reicht nicht aus, um die von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder im erforderlichen Umfang und der gebotenen Qualität zu unterstützen.