Mitarbeitervertretung (MAV)

"... Zur Sicherung ihrer Selbstbestimmung in der Arbeitsorganisation kirchlicher Einrichtungen wählen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Maßgabe kirchengesetzlicher Regelung Mitarbeitervertretungen, die an Entscheidungen des Dienstgebers beteiligt werden..." (Artikel 8 der Grundordnung).

"... Weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Dienst in der Kirche mitgestalten und mitverantworten und an seiner religiösen Grundlage und Zielsetzung teilhaben, sollen sie auch aktiv an der Gestaltung und Entscheidung über die sie betreffenden Angelegenheiten mitwirken unter Beachtung der Verfassung der Kirche, ihres Auftrages und der kirchlichen Dienstverfassung. Dies erfordert von Dienstgebern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Bereitschaft zu gemeinsam getragener Verantwortung und vertrauensvoller Zusammenarbeit..." (Präambel MAVO)

"... Dienstgeber und Mitarbeiter bilden eine Dienstgemeinschaft und tragen gemeinsam zur Erfüllung der Aufgaben der Einrichtung bei..." (Paragraf 1 AVR)

Aus diesen Grundsätzen, die allgemein die Mitarbeitervertretungen legitimieren und das Verhältnis zwischen Dienstgeber und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Dienstgemeinschaft beschreiben, ergeben sich insbesondere folgende Aufgaben für die MAV:

  • Allgemeine Aufgaben wie z.B. Maßnahmen anregen, Anregungen und Beschwerden weiterleiten, die Belange älterer, ausländischer und schwerbehindeter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Blick haben und auf frauen- und familienfreundliche Arbeitsbedingungen hinwirken
  • konkrete Aufgaben wie Mitberatung von Veränderungen der Arbeitsbedingungen, Mitberatung bei Kündigungen, Zustimmung bei Einstellungen und anderen persönlichen Angelegenheiten
  • als besondere Aufgaben kann die MAV mit dem Dienstgeber Dienstvereinbarungen treffen.

Zur Zeit setzt sich die MAV des Caritasverbands für Bochum und Wattenscheid aus 11 Mitgliedern und einer Vertrauensperson für schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen.